Hausbaublog - Unser Weg zum Traumhaus Planung

15.12.2017: Unser erster Architektentermin!

Mittlerweile ist es schon wieder gut 2 Monate her: unser erster Architektentermin für unser Traumhaus. Auf diesen Termin habe ich mich so sehr gefreut und hatte zugleich Angst, dass viele unserer Wünsche nicht umsetzbar wären.

In Vorbereitung auf den Termin und um selbst herauszufinden was uns gefällt, bereitete ich im Floorplaner (Software zur Grundrissgestaltung) einen eigenen Grundriss vor. So konnte ich ganz in Ruhe zu Hause vorm Laptop Wände hin- und herschieben und schauen, was mir gefallen könnte. Natürlich ohne das Hintergrundwissen, ob bestimmte Dinge so umsetzbar sind oder nicht. Mit diesem fertigen Wunschgrundriss sind wir in den Architektentermin gestartet. Dieser fand mal wieder im Musterhaus in Bad Vilbel statt. Der Architekt ist nicht direkt von Haas sondern wird extern bestellt und kommt aus der Region des Bauherren.

Gemeinsam gingen wir zuerst das Planungsprotokoll durch – hier werden persönliche Daten der Bauherren, Daten zum Baugrundstück, (u.a. zur Erschließung und zum Grundwasser) Bebauungsplan, zum geplanten Baugenehmigungsverfahren und ggf. Carport/Garage und noch vieles mehr, aufgenommen.

Danach ging es ans Eingemachte: der Grundriss. Wir besprachen nun im Detail alle Wünsche und gingen unseren Grundrisswunsch durch. Hierbei ergaben sich Rückfragen sowie Erkenntnisse zur Machbarkeit. Darüber hinaus waren noch etliche Dinge zu klären, an die man vorher nicht gedacht hat z.B. die Platzierung von Unterzügen.

Zu unserer Freude, war alles soweit machbar und umsetzbar. Das einzige, was wir leider ändern mussten ist ein Fenster im Technikraum. Aber man muss wohl in Sachen Hausbau immer ein paar Kompromisse eingehen.

Was haben wir im Vergleich zum Musterhaus geändert?

Im Original hat das Mannheim 159.01 qm – aufgrund diverser Wünsche z.B. eine recht großzügige Kücheninsel, einer Speisekammer und einem Gästebad mit Dusche, haben wir uns für eine Aufstockung der Wohnfläche entschieden.

So wurden aus 12,35 m x 8,12 m bei uns 12,35 m x 9.12 m – das sind x m² mehr, die uns zum Verplanen zur Verfügung standen.

Den zusätzlichen Platz im OG nutzen wir für einen separaten Hauswirtschaftsraum. Mir war es wichtig, dass die Wäsche dort „bearbeitet“ wird, wo sie anfällt. Daher kam eine Unterbringung im Technikraum im EG nicht in Frage. Ich hatte zuerst über einen Wäscheschacht nachgedacht, aber auch hier muss ich am Ende die trockene und saubere Wäsche wieder hoch in die Schlafräume bzw. Kinderzimmer tragen.

Ein weitere Änderung ist die Fassade: Das Mannheim kommt mit einer schicken Holzverkleidung daher. Was jedoch neu toll aussieht, wird mit der Zeit grau – daher haben wir uns gegen eine Holzfassade entschieden und werden die Front mit etwas Farbe verziehren.

Was lange währt …

Nach knapp 5 Stunden Termin, hatten wir alle relevanten Daten  und Informationen ausgetauscht. Mittlerweile liegen uns die Grundrisse sowie Hausansichten vor und wir sind dabei, alle nötigen Änderungen einpflegen zu lassen. Sobald wir hiermit final sind, seht ihr zum einen den Grundriss – zum anderen reichen wir dann den Bauantrag ein.

Christin
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15.12.2017: Unser erster Architektentermin!

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