Pflege, Gesundheit & Wickeln

Mein Baby bekommt Zähne … leichter durch die Zahnungszeit!

Baby zahnt

Quält uns nicht ein Schub, eine Impfung oder das Verarbeiten des Tages – dann sind es oft die Zähne, die unseren Mäusen das Leben schwer machen. Noch lange bevor ein Baby zum Milchvampir mutiert, passiert schon so einiges versteckt im Kiefer. Die Zähne schießen erst ein – um dann mit circa 6 Monaten durchzubrechen. Dies geschieht in einer ganz bestimmten Reihenfolge (es gibt aber auch Ausnahmen). In den meisten fällen brechen zuerst die unteren und oberen Schneidezähne durch.

Je nach Kind ist dies mit mehr oder weniger Schmerz und Leid verbunden. Manche bekommen die Zähne im Vorbeigehen, während andere Babys einige unruhige Nächte durchleben müssen. Zum Glück gibt es Mittel und Wege, den Babys die Zahnungszeit entspannter zu machen. Aber fangen wir von vorne an:

Woran erkenne ich, dass mein Kind zahnt?

  • verstärktes sabbern
  • rote und heiße Wangen
  • das Baby steckt sich die Finger oder Spielzeuge vermehrt in den Mund
  • grüner Stuhl oder auch Durchfall
  • Fieber
  • rotes und geschwollenes Zahnfleisch
  • quengeln, schreien und Unruhe (vor allem nachts)
  • das Baby ist anhänglicher

Übrigens: Es gibt auch Fälle, in denen die Eltern denken, das Kind bekäme Zähne in Wahrheit sind es aber Fisteln.

Wie kann ich meinem Kind das Zahnen erleichtern?

Zahnöl Baby

  • Beißringe aller Art (gerne auch vorher im Kühlschrank gekühlt)
  • kalter, feuchter Waschlappen zum Kauen
  • Mammut Zahnungsgel* (ohne Alkohol)
  • Zahn-Öl von der Bahnhofsapotheke
  • Grünspecht Bio-Veilchenwurzel*
  • Weleda Zahnungszäpfchen (sollte man nur im Akutfall verwenden – Zäpfchen generell)
  • harte Lebensmittel wie Karotten oder Brotkanten (bitte nur unter Aufsicht)
  • Bernsteinketten (über die Wirkung streiten sich die Geister)
  • Zahnputzlernset (Nora nutzt sie gerne um darauf rumzukauen – und ich bilde mir ein, sie lernt damit frühzeitig den Umgang mit der Zahnbürste)
  • Osanit Zahnungsglobuli

Abraten würde ich von Produkten wie: Dentinox und Osa Gel – beide Produkte enthalten u.a. Alkohol.

Wann sollte ich mit der Zahnpflege beginnen?

Entgegen der Aussage mancher Kinderärzte man soll erst nach dem 1. Geburtstag mit der Mundpflege beginnen, sollte man direkt mit dem ersten, vollständig durchgebrochenen Zahn mit der Mundpflege beginnen. Ob man hier auf eine Zahnpasta mit oder ohne Fluor zurückgreift sollte man sorgfältig abwägen. Solange noch kein Zahn sichtbar ist, kann man die Kauleiste mit dem Finger oder einem speziellen Fingerhut massieren. Ist der Zahn am durchbrechen, ist das Zahnfleisch sehr empfindlich, das Kind hat u. U. Schmerzen und man sollte hier nicht unnötig intervenieren. Im 2. Lebensjahr kann man zum 1. Mal einen Zahnarzt aufsuchen und fährt gut damit, dass Kind an eine elektrische Schallzahnbürste z.B. Philips Sonicare für Kinder zu gewöhnen.

 

Wie war es bei euch?

Wann hatten eure Mäuse den ersten Zahn und was hat beim Zahnen geholfen?

 

Christin
Print Friendly, PDF & Email

You Might Also Like

Keine Kommentare

Leave a Reply

Mein Baby bekommt Zähne … leichter durch die Zahnungszeit!

von Christin Geschätzte Lesezeit: 2 min
0