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Grundstückssuche: Was man beachten sollte!

Grundstückssuche

Bevor der Traum vom Eigenheim wahr werden kann, benötigt man eine grundlegende Sache: einen Bauplatz! Die Suche nach einem geeigneten Grundstück beschäftigt uns nun selbst schon einen ganzen Augenblick. Je nach Region kann es recht langwierig und vorallem kostenintensiv sein, einen passenden Bauplatz zu bekommen.

Wenn man darüber hinaus schon in ein bestimmtes Haus verliebt ist, wird es noch schwerer das richtige zu Hause fürs Haus zu finden.

Wir geben euch ein paar Tipps, worauf ihr bei der Suche nach einem Grundstück generell achten solltet.

Checkliste Grundstückssuche

  1. Lage: Das Haus kann man nachträglich ändern, den Standort nicht! Daher sollte die Lage gut überlegt sein. Schaut euch die Infrastruktur an (Ärzte, Kindergarten/Schule, Weg zur Arbeit, öffentliche Verkehrsmittel). Desweiteren sollte hier auch die Beschaffenheit der Fläche also Hanglage oder ebenes Gelände bedacht werden –  je nachdem ist ein Bau mit Keller notwendig, denn eine Bodenplatte kann nur ein geringes Gefälle bzw. eine Steigung ausgleichen.
  2. Grundstücksgröße: Dieser Punkt hängt stark davon ab, ob man Gartenfreund ist oder nicht – aber auch, wie viel Fläche das Traumhaus benötigt.  Neubaugebiete weisen oft kleinere Grundstücke aus, als Baulücken innerhalb von Ortschaften.
  3. Bebauungsplan: Das non plus Ultra für den Bau eines Hauses auf einem Grundstück ist der Bebauungsplan. Dieser schreibt vor, wie und was man auf der Fläche bauen darf und kann einen zukünftigen Bauherren bis hin zur Dachfarbe einschränken. Die wichtigsten Punkte sind vorerst aber die Geschosszahl sowie die Fläche, die man bebauen darf. Diese sind im Plan mit GRZ / GFZ angegeben.
  4. Erschließung: Ist ein Grundstück noch nicht erschlossen, kann es zu erheblichen Mehrkosten beim Kauf kommen. Die Anschlussgebühren für Wasser, Strom etc. können auch, je nach Entfernung zur nächsten erschlossenen Straße, recht teuer (bis zu 20.000 EUR) werden.
  5. Flächennutzungsplan: Gerade bei Neubaugebieten sollte man auf den Flächennutzungsplan achten. Dieser zeigt an, inwiefern Windräder, Gewerbegebiete oder auch Umgehungsstraßen entstehen könnten.
  6. Grundbuch: Das Grundbuch sollte man ganz dringend prüfen – gibt es Nutzungsrechte in Form von Wege-, Überfahrts- oder Leitungsrechte (Stromleitungen, die über das Grundstück gebaut werden dürfen).
  7. Kosten: Der größte Teil der Bauherren hat ein bestimmtes Budget, welches die Auswahl der Grundstücke automatisch eingrenzt. Nicht vergessen sollte man dabei die Kaufnebenkosten wie z.B. Grunderwerbssteuer, Notargebühren und Gerichtskosten für den Grundbucheintrag. Je nach Bundesland können diese Kosten fix 6,5% ausmachen. Kommt ein Makler ins Spiel werden hier nochmal 3 bis 6% fällig.

Wo kann man Bauplätze finden?

Um an ein geeignetes Grundstück für das Eigenheim zu kommen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • gängige Immobilienbörsen wie z.B. Immobilienscout
  • Zeitungsannoncen oder auch Ebay Kleinanzeigen
  • Gemeinde Ausschreibungen zu Nebaugebieten
  • Verkaufsschilder auf vakanten Grundstücken
  • Zwangsversteigerungen über zuständige Amtsgerichte
  • Makler

// Wenn ihr bereits euer Traumgrundstück gefunden habt, berichtet doch mal, wo ihr es gefunden habt?! //

Christin
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Grundstückssuche: Was man beachten sollte!

von Christin Geschätzte Lesezeit: 2 min
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