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Interview mit Tanja, Inhab. von Lightbirth und Doula

Tanja Weisenbach Lightbirth

Hallo Tanja, du bist eine Interviewpartnerin, auf die ich mich aktuell sehr freue, weil das Thema, mit dem du dich beschäftigst ganz brandaktuell sein Unwesen in mir treibt. Ich verfolge dich und deine Facebookseite auch schon eine Weile und dachte du passt perfekt in meine Blogkategorie ,,Vorgestellt“.

 

1. Möchtest du dich vielleicht kurz vorstellen? Wo und mit wem lebst du?

Hallo liebe Christin. Das freut mich aber sehr, dass ich heute „Gast“ in deinem Blog sein darf. Ich bin Tanja, 31 Jahre jung und ich lebe mit meinem Sohn (2,5) und meinem Partner im schönen Oberallgäu. Inmitten der Berge.

 

2. Du betreibst die Seite ,,Lightbirth“ – bist Doula und gibst u.a. Hypnobirthing Kurse . Erzähl uns doch bitte kurz was es damit auf sich hat?

Oh kurz ist schwierig ^^. Doulas gab es eigentlich schon immer. Es waren Frauen, meist Mütter, Schwestern, Tanten oder „Dorffrauen“, die selbst schon Kinder geboren haben. Sie gaben der werdenden Mutter vor, während und nach der Geburt Beistand und standen ihnen mit ihrem reichen Erfahrungsschatz zur Seite. In unserer heutigen Zeit, in der es den „Clan“ oder die Großfamilie als solches nicht mehr gibt, ist es dahingehend oft schwierig so eine Unterstützung zu haben, da es der Lebensstil heute schlicht nicht mehr möglich macht. Der Begriff Doula kommt ursprünglich aus dem Altgriechischen und heißt soviel wie „Dienerin der Frau“. Als Doula begleite ich die Frauen und ihre Familien während der gesamten Schwangerschaft, Geburt und nach Wunsch auch noch weiter im Wochenbett. Ich stehe den werdenden Mamas emotional, psychisch und physisch zur Seite. Ich stehe für ihre Belange ein, bin immer an ihrer Seite und auf ihrer Seite. Neben meinem Doula Angebot gebe ich Hypnobirthing-Kurse und eigene Kurse, sog. „Lightbirth-Spezial“ Kurse. Da gibt es dann z.b. den Kurs „Optimal gebären im Krankenhaus“, aber auch andere Angebote wie die Integrale Wegbegleitung, die sich an jedermann/jedefrau richtet. Zudem habe ich kürzlich das erste vegane breifrei Kochbuch auf den Markt gebracht und habe überdies einen Verein-BEA – bindungsorientierte Elternschaft Allgäu – gegründet. Hauptberuflich bin ich aber mit „Lightbirth“ tätig.

 

3. Dein Weg hin zu ,,Lightbirth“ ist ebenfalls sehr spannend – magst du meinen Lesern kurz erklären, was dich dazu gebracht hat mit ,,Lightbirth“ aktiv zu werden?

In die beratende und begleitete Tätigkeit wollte ich schon immer. Kurz bevor ich schwanger wurde habe ich mit einer Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie begonnen. (Davor hab ich übrigens Journalismus studiert und davor war ich mal PTA, aber das ist eine andere Geschichte 😉 ). Ich fand das alles sehr spannend, jedoch habe ich ab dem 6. Monat etwa pausiert, weil mein kleiner Bauchbewohner keine Lust auf Vorlesungen hatte. So habe ich mich also vollkommen auf meine Geburt eingestimmt. Unterstützt dabei hat mich Hypnobirthing, sowohl das Buch, als auch der Kurs. Zusätzlich habe ich viel Achtsamkeitsübungen, Meditation und Körperwahrnehmungsübungen gemacht (die ich u.a. auch in meine eigenen Kursangebote mit einfließen lasse). Und so kam es, dass ich letztlich eine wundervolle, friedvolle, schmerzfreie Hausgeburt im Wasser erleben durfte. Ich konnte fortan nicht verstehen, warum die halbe Welt sagt „Geburt ist schmerzhaft, Geburt tut weh,
am besten schnell rum bringen“. Nein, es war wirklich das Beste was ich bisher erleben durfte; und das auch noch vollkommen schmerzfrei. Das Wissen und meine Erfahrung konnte ich nicht für mich behalten. Es war und ist seitdem mein Anliegen, den Frauen dieser Welt ebenfalls ein wundervolles Geburtserlebnis zu ermöglichen und sie zu begleiten, wieder in
ihre ureigene Kraft zu kommen.

 

4. Wo besteht konkret der Unterschied zwischen einer Hebamme und einer Doula?

Da wir Doulas keine medizinische Funktion einnehmen, können wir uns voll und ganz um die Belange der Frau kümmern. Wir sehen wir uns quasi als Pendant zur Hebamme; als eine der Frau und dem Partner vertraute und geburtserfahrene Frau. Eine Doula sieht ihre Arbeit als Herzensdienst. Sie kann i.d. R. nicht von dieser Tätigkeit leben. Doulas sind unabhängig und frei und stehen ausschließlich für die Wünsche und Bedürfnisse der Eltern/Frauen ein. Sie müssen keine Dokumentationsverpflichtungen gegenüber Krankenkassen eingehen oder haben Verpflichtungen seitens der Klinik. Eine Doula ist bisher noch eine reine Privatleistung und wird leider (noch) nicht von den Kassen finanziert. Einige Tätigkeiten, wie aber z.b die Wochenbettbegleitung kann in Einzelfällen über das Beantragen einer Haushaltshilfe abgerechnet werden.

 

5. Was genau kann man sich unter Hypnobirthing vorstellen und für wen ist es geeignet?

HypnoBirthing ist eine Form der Geburtsvorbereitung. Die werdenden Eltern lernen, sich mithilfe von Visualisierung, Entspannung, Atmung und Vertiefung optimal auf die Geburt einzustimmen. In den Hypnobirthing-Kursen räumen wir auf mit überholten Glaubenssätzen und ent-hypnotisieren die Angst vorm Gebären. Die Paare erlernen Techniken um sich schnell und einfach in tiefe Entspannung zu versetzen. Wir erstellen Vorbereitungsmaßnahmen für die Kontaktaufnahme zu den medizinischen Begleitern (Krankenhaus, Hebamme) um eine selbstbestimmte und reibungslose Zusammenarbeit zu
gewährleisten. Zusätzlich bekommen die Eltern Infos über die verschiedenen Phasen der Geburt, was sie dabei jeweils unterstützend beitragen können sowie viele weitere Tipps rund um die richtige Haltung, Gebärpositionen, wohltuende Massagetechniken, sanfte natürliche Anstupser(Einleitungs-)methoden, Ernährung in der Schwangerschaft uvm. HypnoBirthing ist daher für alle werdenden Eltern – auch alleinerziehende Frauen- geeignet, die sich eine natürliche, sanfte und friedvolle Geburt wünschen.

 

6. Übernehmen die Krankenkassen so einen Kurs?

Die meisten Kassen beteiligen sich mittlerweile in verschiedener Höhe. Das ist von den jeweiligen Krankenkassen abhängig. Da HypnoBirthing aber auch hierzulande immer populärer wird, ist zu hoffen, dass die Kassen die Kosten irgendwann ganz übernehmen werden.

 

7. Wenn von natürlichen und schmerzarmen Geburten die Rede ist, verdrehen viele Menschen die Augen, was denkst du woran das liegt?

Leider ist es heute immer noch so, dass die meisten Menschen denken, dass Schmerz ein notwendiger Bestandteil einer Geburt sei. Nicht zuletzt durch unsere Medien, wie beispielsweise kreischende, gebärende, leidende Frauen in Filmen, wird dieses Bild der Geburt als „normal“ akzeptiert. Zudem haben unsere Mütter, Großmütter und Ururgroßmütter in einer Zeit geboren, in der Geburt als etwas Verwerfliches und Schmerzliches angesehen wurde. Man sprach den Frauen die Verantwortung ab, selbstbestimmt zu gebären. Seitdem die Geburten zudem vermehrt vom heimischen Bett ins Krankenhaus
verlegt wurden, haben aufgrund der oft schlimmen hygienischen Verhältnisse, Krankheiten und Komplikationen unter der Geburt zugenommen. Sieht man weit zurück in unsere Geschichte, zeigen Aufzeichnungen z.b aus der Antike, wie z.b zu Zeiten Hippokrates‘, der übrigens erstmals von Geburten schrieb, dass diese stets als etwas Heiliges zelebriert wurden und in diesen niemals von Schmerz und Komplikationen die Rede war. Erst mit Einzug des Christentums rund um das 16 Jhd. , in dem vorallem die Erbsünde populär wurde, und Männer die Vormachtstellung einnahmen, hat man den Frauen ihre Macht und ihre Schöpferkraft abgesprochen. Frauen wurden „gefährlich“, wurden meist als Sünderinnen dargestellt. Die Zeit der Hexenverfolgung ist heute trauriges Mahnmal und zeigt einmal mehr inwieweit unsere unbewussten Glaubenssätze zurückreichen. Diese wurden innerhalb der letzten Generationen natürlich so weitergegeben und haben sich somit bis heute in den Köpfen der Menschen manifestiert.

 

8. Ich persönlich finde, dass nur noch wenige Frauen dieses Grundvertrauen in sich und ihr Kind haben und entbinden natürlich. Was denkst du wieso das so ist?

Wir leben in einer sehr technisierten, schnelllebigen, leistungsorientierten Zeit. Vorrangig gilt heute das Motto: Zeit ist Geld. Leider ist das überall spürbar. Krankenhäuser entbinden lieber per Schnittgeburt, da schneller und profitabler. Ärzte schreiben Frauen nicht mehr berufsunfähig, da Frau ja schließlich bis kurz vor Geburt arbeitsfähig sei. Zudem sind die Menschen sehr bequem geworden und lassen lieber andere machen bzw. geben die Veranwortung für das eigene Leben an andere ab; an Ärzte, an den Chef, an Politiker, an an an…leider ja, ist das wohl ein „Trend“. Und nicht zuletzt ist es natürlich auch so, dass gerade schwangere Frauen von überall her gut gemeinte Ratschläge bekommen; nur leider wissen viele garnicht, wie sehr die Frauen diese Flut an Informationen verunsichert und überfordert. Gerade schwangere Frauen sind daher zunehmend beschäftigt, im Außen zu agieren, anstatt in sich zu gehen, sich die Zeit und die Ruhe zu gönnen um in die eigene Kraft zu kommen; um sich so mit ihrer ureigenen Quelle zu verbinden, die ihr all das Vertrauen, die Intuition und die eigene Schöpferkraft gibt, welche ja eigentlich ja immer schon da ware…nur eben viel zu oft überhort wurde..vom Verstand, den äußeren Einflüssen, alten Glaubenssätzen, übernommenen Dogmen.

 

9. Als Doula begleitest du ja sicher auch Geburten in Krankenhäusern? Welche Möglichkeiten gibt es auch im Krankenhaus selbstbestimmend zu entbinden?

Ja, meine letzte Geburtsbegleitung war eine Krankehausgeburt. Wenngleich es wirklich auch einige gute Möglichkeiten gibt, selbstbestimmt im Krankenhaus zu gebären und ich dazu auch Workshops anbiete, wie z.b. den Lightbirth-Kurs „Optimal gebären im Krankenhaus“, liegt meine Liebe in den Hausgeburten. Es sind einfach „andere Geburten“, freier und losgelöster, habe ich den Eindruck. Um in einem Kreißsaal wirklich selbstbestimmt und natürlich gebären zu können, bedarf es meiner Ansicht nach noch sehr viel mehr an Klarheit, Unerschütterlichkeit und Selbstbewusstsein, das Sich-selbst-bewusst-sein; denn nicht zuletzt technische Geräte, die Atmosphäre und auch das nicht selten unbekannte Personal (das in manchen Momenten wirklich unpässlich reinplatzt, sorry is so..erlebe es ja selbst bei Krankenhausbegleitung) erschweren natürlich die Bedingungen, sich vollkommen fallen zu lassen und in einem dauerhaften Flow zu bleiben. Nichtsdestotrotz ist es möglich,
sich schon mit ein paar Kleinigkeiten eine Wohlfühlatmosphäre im Krankenhaus zu schaffen, die den Geburtsprozess positiv beeinflussen kann. Das ist z.b eine mitgebrachte Salzlampe, eine Duftlampe mit dem eigenen Lieblingsduft, der CD Player mit schöner Musik oder auch das eigene Kissen, das der werdenden Mama ein Gefühl von Vertrautheit geben kann. Und natürlich kann auch die Geburtsbegleitung (der Papa, eine Doula, eine Freundin, Mutter o.a) als „Fürsprecher der Mutter“ zu einer friedlichen und reibungslosen Geburt -und Zusammenarbeit mit dem Krankehauspersonal – beitragen: durch klare Formulierung von Wünschen dem Personal gegenüber, mit Streicheleinheiten für die Mutter oder durch bloße, kräftespendende Anwesenheit.

 

10. Kann man Hypnobirthing nutzen, um eine Klinikgeburt zu gestalten?

Defintiv eignet sich HypnoBirthing für die Gestaltung einer Krankenhausgeburt. Im Kurs erarbeiten wir z.b eine Geburtswunschliste, geben nötiges Hintergrundwissen für die Geburt im Krankenhaus (was tun bei speziellen Umständen, Besprechung irriger Meinungen, Vermeidung künstlicher Einleitung/Interventionen, Tipps für natürliche Einleitung u.a.), geben dem Geburtsbegleiter Empfehlungen für die verschiedenen Geburtsphasen mit an die Hand und klären auf über wichtige Krankenhausdokumente. Da HypnoBirthing mittlerweile immer populärer wird, ist diese Form der Geburtsvorbereitung auch schon den in meisten Krankenhäusern ein Begriff; wenngleich sich gerade viele Krankenhaushebammen noch nicht wirklich viel darunter vorstellen können. Es zeigt sich aber in jedem Fall, dass die meisten Kliniken dem offen gegenüber stehen und die Wünsche und Vorstellungen einer „HypnoBirthing-Gebärenden“ so gut es möglich ist, nachkommen. Sicher ist es aber von Vorteil, sich im Vorfeld darüber zu informieren, inwieweit sich das gewählte Krankenhaus für natürliche Geburt ausspricht. Eine kurze Frage an den verantwortlichen Arzt der jeweiligen Klinik über den prozentualen Anteil an Kaiserschnittgeburten (z.b an Infoabenden oder Kreißsaalbesichtigungen) lässt da oft schon eine bestimmte Tendenz vermuten.

 

11. Findest du, dass Frauen in den Krankenhäusern ausreichend über die Risiken und ggf. auch Komplikationen von PDA, Wehentropf und den anderen möglichen Eingriffen informiert werden?

Nein, absolut nicht. Und ich stelle jetzt einfach mal die These in den Raum, dass ich glaube, dass sich der überwiegende Teil des Krankenhauspersonals der Tragweite und des Ausmaßes der oft vorschnell verabreichten Mittel auch nicht wirklich bewusst ist. Es gilt zu verstehen, dass Geburt weit mehr als ein physiologischer Vorgang ist. Ich frage mich oft, warum der Mensch, der sich ja selbst als das intelligenteste aller Säugetiere bezeichnet, anscheinend dann doch die einzige Spezies sein soll, die fremder Hilfe bedarf?! Wir sprechen den Tieren die Fähigkeit zu, das selbstbestimmt und instinktiv zu meistern, und wir benötigen künstliche Hormone, Betäubungen, Schmerzhemmer und nicht zuletzt Schnittgeburten?! Kämen wir jemals auf die Idee eine Raupe vorschnell aus ihrem Kokon zu entfernen oder ein Ei aufzubrechen, bevor es das nicht von selbst tut? Wir empfinden die Transformation einer Raupe zum Schmetterling als Wunder, erkennen unsere eigene Geburt aber nicht als Wunder an? Was es aber nunmal wirklich ist! Leider sind wir dann wieder an dem Punkt, an dem ich eine weitere These aufstelle, die behauptet, dass das Geschäft mit der Angst gebärender Frauen ein Milliardengeschäft für verschiedenste Stellen ist und diese Stellen ganz genau wissen, wie sie an ihr Geld kommen. Da wird dem Wunder dann ganz schnell der Zauber genommen und es wird viel mehr die Wichtigkeit und Notwendigkeit dieser Mittel propagiert, anstatt diese kritisch zu hinterfragen und die Frauen diesbezüglich ausreichend aufzuklären.

 

12. Mit welchem Ängsten kommen Frauen auf dich zu?

Es sind eigentlich immer die selben Ängste. Angst vor Schmerz, Angst vor Versagen und nicht zuletzt die Angst um das eigene Leben. Durch die große Furcht, die ursprünglich die Furcht vor Komplikationen und im Kern die große Furcht vor dem Sterben ist, erlebten die Frauen von Generation zu Generation eine extreme Anspannung. Weil früher (um das 16-19 Jhd.) Frauen während der Geburt selten oder keine ärztliche Behandlung bekamen, überlebten sie mögliche Komplikationen oft nicht. Die Babys wurde durch Kaiserschnitte geholt und sich selbst dem Sterben überlassen. Geschichten des weiblichen Leidens während der Geburt sind so lange erzählt worden, bis die Erwartung der unerträglichen Schmerzen Wirklichkeit wurden und sich bis heute fest halten. Diese Geschichten bzw. die Ursprünge von Angst während einer Geburt sind heute nicht mehr gültig. Durch immerwährende Programmierung hinsichtlicher der Schrecken der Geburt, negative Erwartung, Technisierung der
Geburt (suggerieren Notwendigkeit) und nicht zuletzt den falschen Wortschatz wurde die Frau regelrecht hypnotisiert und programmiert auf Angst. Dies gilt es zu lösen und in eine freudvolle, positive Grundhaltung zu wandeln.

 

13. In welcher Rolle siehst du die werdenden Papas bei einer Geburt?

Väter, sofern die werdenden Mamas nicht alleinerziehend sind, nehmen meiner Meinung nach einen wichtigen und richtigen Platz während der Geburt, aber auch bereits in der Schwangerschaft, ein. Denn auch sie sind natürlich durch Erzählungen und nicht zuletzt durch die eigene, oft traumatische Geburtserfahrung, geprägt. Es ist daher wichtig, dass wir ihnen wieder den Stellenwert geben, den sie verdienen. Um dass auch sie „geheilt werden“ dürfen und Geburt als etwas vollkommen normales und natürliches verstehen. Sie sind wichtig, ja, denn schließlich wäre dieses Wunder der Geburt ohne sie garnicht erst ins Entstehen gekommen. Ich finde es persönlich sehr schlimm, dass den Männern, sogar noch in 70ern, die Erfahrung verwehrt wurde, aktiv bei der Geburt ihres eigenen Kindes dabei zu sein. Daher bin ich schon froh, dass sich der Trend dahingehend wirklich verbessert hat und es heutzutage normal ist, wenn der Papa dabei ist. Wichtig finde ich es aber auch, dass sie auch
aktiv einbezogen werden dürfen und nicht nur passive Teilnehmer sind. So sollten sie z.b als Fürsprecher der Mutter agieren und auch (wenn seitens der Mutter gewünscht) verschiedene Techniken und Hilfestellungen während der Geburt geben dürfen, um die Frau aktiv zu untersützen und zu begleiten.

 

14.Was kannst du werdenden Mamas mit auf den Weg geben?

Es gibt da ein weises Zitat eines indischen Philosophen und Schriftstellers, Paramahansa Yogananda, der es einst so formulierte: “Remain calm, serene, always in command of yourself. You will then find out how easy it is to get along“. Ja, das ist wirklich auch mein Rat. Bleibt ruhig, atmet tief durch, gebt euren Ein-GEB-ungen Raum, gebt euch hin, vertraut eurer inneren Weisheit. Und nichts zuletzt: HAKUNA MATATA (alles in bester Ordnung 😉 )

 

Liebe Tanja – ich danke dir für deine Zeit und bin unglaublich froh, dass es Frauen wie dich gibt, die die natürliche Geburt wieder salonfähig machen.

Zum Abschluss: Wie kann man dich denn kontaktieren, wenn man in deiner Region eine Doula oder einen
Hypnobirthing Kurs sucht?

Über meine Homepage und meine Facebook Fanpage findet ihr alle wichtigen Infos über mich. Natürlich könnt ihr mir auch direkt eine Nachricht schreiben an mail@lightbirth.de. Ich freu mich!

Vielen Dank dir liebe Christin. Alles Liebe für Dich <3.

 

Lightbirth Hypnobirthing

Christin
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Interview mit Tanja, Inhab. von Lightbirth und Doula

von Christin Geschätzte Lesezeit: 11 min
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