Hausbaublog - Unser Weg zum Traumhaus Planung

26.10.2017 – Eine Unterschrift sorgt für Aufregung

werkvertrag haas

Wir haben es getan! Nach über 6 Monaten Wartezeit haben wir am 26.10.2017 unseren Werkvertrag für unser Traumhaus bei Haas unterschrieben. Damit ist ein ganz wichtiger Schritt auf unserer Reise zum Eigenheim getan. Viele werden sich fragen: „Warum unterschreiben die jetzt für ein Haus, haben aber noch nicht mal ein Grundstück?“ Diese Frage kamen wir tatsächlich sehr oft und ist nachvollziehbar – wir hatten auch Bedenken. Allerdings war es so, dass man in den nächsten Wochen mit einer Preissteigerung rechnen musste und nur der Werkvertrag den alten Preis fixieren konnte. Aufgrund dessen haben wir uns für den Vertrag nebst Rücktrittsmöglichkeiten entschlossen. Das heißt, wir können also auch jederzeit zurücktreten, sollten wir wiedererwartend kein Grundstück finden oder/und die Finanzierung nicht durchgehen.

Seit dem ersten Gespräch bei Haas in Bad Vilbel sind wir überaus zufrieden und glücklich mit unserem Haas Berater – so war es auch bei der Vertragsgestaltung wieder. Wir haben bereits im Vorfeld alle bekannten Extrawünsche in den Vertrag und die damit verbundene Hauskalkulation einfließen lassen. Wir durften vor dem Gespräch eine „Wunschliste“ übersenden und die wurde ohne mit der Wimper zu zucken bearbeitet und mit Zahlen untermauert.

Preislich waren wir am Ende durchaus überrascht – wir gingen also mit einem sehr guten Gefühl und ohne Bauchschmerzen aus diesem Termin raus. Denn etwas Bedenken hatte ich schon, ob meine Extrawünsche finanzier- und bezahlbar werden würden. Anfangs waren Eigenleistungen in Form von Wände, Türen und Böden geplant – mittlerweile sind wir bei schlüsselfertig und der Endbetrag passt immer noch. Besser kann es gar nicht sein. So können wir einfach direkt einziehen und haben im besten Fall keine Doppelbelastung (Miete unserer Wohnung) während der letzten Arbeiten im Haus.

Der Werkvertrag von Haas ist sehr fair und transparent. Wir erhielten diesen bereits vor einiger Zeit und hatten somit genug Zeit alles zu Hause zu prüfen und ganz wichtig! Rückfragen zu stellen.

Tipps zum Werkvertrag – Drum prüfe wer sich ewig bindet

  1. Lest den Vertrag aufmerksam und lasst ihn ggf. rechtlich prüfen.
  2. Schaut euch genau an, was Bestandteil des Vertrages ist – hier ist besonders auch die Bau- und Leistungsbeschreibung hinzuzuziehen. (hier wird der Hausstandard definiert)
  3. Meist wird Verkauft ab „OK“ – also Oberkante Bodenplatte – denkt also daran, dass Extrakosten für die Bodenplatte und in einigen Fällen sogar den Architekten auf euch zu kommen.
  4. Anzahlungen sind notwendig? Prüft hier genau warum und wofür. Die Zahlung des Hauses sollte etappenweise nach Abschluss definierter Leistungen geschehen.
  5. Fixe Wünsche bereits definieren und berechnen lassen – beugt Überraschungen bei der Bemusterung vor.
  6. Prüft den Vertrag auf Rücktrittsmöglichkeiten und Stornokosten.
  7. Gibt es eine Festpreisgarantie oder können die Kosten bis zum Start des Bauvorhabens steigen?
  8. Wenn der Anbieter seriös ist, könnt ihr im Vorfeld einen Mustervertrag erhalten – diesen könnt ihr zu Hause in Ruhe studieren und prüfen lassen.

Wie geht es jetzt weiter?

Unser nächster Programmpunkt ist der Grundstückskauf. Hier haben wir bereits ein Wunschgrundstück im Auge – müssen aber die Details klären. Mehr dazu berichten wir in den nächsten Wochen. Wir hoffen, dass auch dieser Punkt bis zum Jahresende geklärt ist und wir im Januar endlich loslegen können mit der Feinplanung des Hauses. Diese scheitert momentan einfach am fehlenden Grundstück.

 

 

Christin
Print Friendly, PDF & Email

You Might Also Like

1 Kommentar

  • Reply
    Sven
    16. November 2017 at 11:21

    Hallo Christin,

    zusätzlich zu den ganzen Punkten, die du genannt hast, haben wir unseren Werkvertrag mit „Haus & Grund“ durchchecken lassen. Die Jahresmitgliedschaft waren knapp 100 Euro und die Beratung durch einen Anwalt war da schon mit dabei. Der Anwalt checkt jeden Tag mehrere Werkverträge und sieht auf den ersten Blick, ob etwas nicht stimmt.

    Außerdem war es unheimlich beruhigend zu hören, dass der Anwalt von Haus & Grund uns von mehreren glücklichen Häuslebauern berichtet hat, die ebenfalls mit unserem Bauträger gebaut haben. Keiner von denen hatte Probleme.

    Außerdem konnte unser Bankberater, bei dem wir letztlich auch den Kredit abgeschlossen haben, uns ebenfalls von einigen Familien berichten, die über seine Bank mit eben diesem Bauträger eine Finanzierung abgeschlossen haben. Ihm waren keine Probleme bekannt. Ein weiterer Schritt Richtung gutes Gefühl.

    Und dann haben wir noch bei fremden Leuten geklingelt, die mit unserem Bauträger gebaut haben, und haben nach der Zufriedenheit und dem Ablauf/der Bauphase gefragt. Etwas seltsame Situation und bestimmt nicht jedermanns Sache, aber für den großen Schritt Hausbau war uns nichts zu blöde.

    Viele Grüße & Guten euch Gelingen
    Sven

    P.S. Freunde von uns haben auch erst den Werkvertrag unterschrieben und dann ein passendes Grundstück gesucht. Alles reibungslos verlaufen.

  • Leave a Reply

    26.10.2017 – Eine Unterschrift sorgt für Aufregung

    von Christin Geschätzte Lesezeit: 2 min
    1